Die
Banyjima, Innawonga und Kurrama Aboriginal Stämme, die traditionellen
Besitzer, nennen die Hamersley Range Karijini. Der Name des Parks
würdigt die historische und gegenwärtige Bedeutung der Gegend für diese
Stämme und ihr Engagement in der Verwaltung des Parks.
Spuren
zeugen von einer Nutzung seit mehr als 20,000 Jahren. Während dieser Zeit
haben Praktiken wie das "fire stick farming" dazu beigetragen,
dass die Vielfalt von Vegetationstypen und Tieren die Natur
des Parks bestimmen, so wie er sich heute darbietet.
Die eisenhaltigen Bänder in vielen
der Felsen in und um die Schluchten sind vor mehr als 2,500 Millionen
Jahren entstanden, als sich eisen- und silikathaltige Ablagerungen
auf einem früheren Meeresgrund abgelagert haben.
Über Millionen von Jahren wurden
diese eisenhaltigen Ablagerungen durch den Druck weiterer Schichten über
ihnen umgewandelt.
Dadurch wurde eingeschlossenes Wasser herausgepresst und hat diese
Sedimente allmählich in hartes und fest verankertes Gestein verwandelt.
Waagerechte Kompression führte
später zu einer Wölbung des Gesteins und zur Ausbildung vertikaler
Risse. Später drückte dieses Gestein nach oben und formte trockenes
Land.
Ein drastisches Absinken des
Meeresspiegels war die Ursache dafür, dass sich Flüsse tief in das Land
einschnitten und steilwandige Schluchten schufen. Dies, in Verbindung mit
Millionen von Jahren der Erosion, hat das Gestein zu der heutigen Landschaft
geformt.
Das Klima
des Parks kann man am besten als Halbwüste bezeichnen. Sehr unregelmäßiger,
hauptsächlich sommerlicher Regen von 250-350 Millimetern, häufig in
Verbindung mit Gewittern und Zyklonen, wird begleitet von Temperaturen,
die häufig über 40°C ansteigen.
Die idealen Jahreszeiten für den Besuch des
Parks sind Winter und Frühling. Wintertage sind warm und klar, aber die
Nächte sind kalt und manchmal frostig.
Im Norden des Parks
stürzen kleine Bachläufe, die in den sanften Hügeln versteckt und die
meiste Zeit des Jahres trocken sind, plötzlich in bis zu hundert Meter
tiefe Felsspalten herab.
Stromabwärts
werden die Schluchten breiter und ihre Seiten wechseln von Steilwänden zu
steilen Hängen mit losem Geröll..
Schließlich sammeln sich die Entwässerungssysteme im Fortescue Valley.
Die Schluchten sind ein erfrischendes
Rückzugsgebiet von den trockenen Ebenen darüber.
Folgen Sie einem der vielen Wanderwege und
erleben Sie die spektakuläre Landschaft, dramatische Wasserfälle und
kühle Pools.
Wildblumen
variieren in ihrer Fülle mit den Jahreszeiten und von Jahr zu Jahr, aber
irgendetwas interessantes steht immer in Blüte.
Viele
Pflanzen im Park blühen ausgiebig nach Regenfällen.
In den kühleren Monaten ist das Land bedeckt von
Sennas und Akazien, Northern Bluebells und violetten Mulla-Mullas.
Es gibt viele unterschiedliche Vogelarten,
besonders im Grün entlang der Pools und Flüsse.
Wenn Sie aufmerksam sind, sehen Sie vielleicht
Rote Kängurus, Euros (Kängurus, die in felsigen Gebieten häufig
vorkommen), das Rothschild Rock Wallaby, Flughunde and Dingos.
Viele Arten der Beutelräuber, wie z.B. das
Pilbara Ninguai sind hier heimisch, aber nachtaktiv und scheu.
Reptile wie Frösche, Geckos, Warane, Echsen,
Blindschleichen, sowie Pythons und andere Schlangen beleben den Park.
Zwei interessante Wohnstätten für Tiere sind
die großen, über das ganze Grasland verbreiteten Termitenhügel und die
Steinhügel der Kieselhügelmaus.
Suchen Sie an steinigen Hängen nach den Mäusehügeln,
aber bitte stören Sie sie nicht.
Dies trägt zum Unterhalt und zur Verbesserung
des Parks bei.
Bitte bezahlen Sie die Eintrittsgebühren an den
Eingängen, bevor Sie in den Park kommen, in CALM Büros (siehe
Adressen unten) oder in den örtlichen Touristenbüros.
An den Campingplätzen hinterlassen Sie die
Gebühren bitte in den bereitgestellten Sammelbehältern.
Abfall
Bitte helfen Sie uns durch Mitnahme
Ihres Abfalls.
Wichtig
Generatoren müssen über Nacht,
zwischen neun Uhr abends und sieben Uhr morgens abgeschaltet werden.
Bitte vermeiden Sie, durch eigene
Aktivitäten andere zu stören.
Wasser
Unbehandeltes Wasser ist an
den obengenannten Campingplätzen aus Tanks
verfügbar.
Nehmen Sie jederzeit reichlich
Wasser mit.
Aussichtspunkte
An verschiedenen Orten sind
Aussichtspunkte eingerichtet. Bitte bleiben Sie hinter den Absperrungen.
Bitte werfen Sie keine Steine in die Schluchten, unter
Ihnen könnten Leute sein.
Schwimmen
In den meisten Schluchten befinden
sich permanente Pools mit frischem, klaren Wasser. Einige sind tief,
schattig und sehr kalt, während andere, der Sonne ausgesetzt, schöne
Plätze zum schwimmen sind.
Seien Sie vorsichtig, das Wasser ist
extrem kalt, besonders zwischen April und September; dadurch kann es
zur Unterkühlung kommen.
Prüfen Sie die Tiefe, bevor Sie in
ein Pool springen.
Camping
Camping ist nur auf den obengenannten
Plätzen erlaubt.
Wohnwagen-, Bus-, und
Generatorenplätze sind bei Dales (Fortescue
Camping Area). Die Einrichtungen umfassen Buschtoiletten, Gasgrill and
Picknick-Tische.
Wandern
Bleiben Sie auf markierten Wegen und
halten Sie Abstand von den Abgründen.
Die Klippen sind ca. 100m hoch,
oftmals mit losen Steinen nahe der Kante.
Wenn Sie über Nacht wandern, sagen
Sie einem der Verantwortlichen Bescheid.
Seien Sie vorsichtig in den
Schluchten.. Die Steine sind glatt und rutschig, besonders, wenn sie nass
sind.
Warnung!
"Flash
Floods" (plötzliche Überschwemmungen) sind möglich.. Nicht in die
Schluchten gehen, wenn es in der Umgebung regnet. Schluchten
so schnell wie möglich verlassen, wenn Sie schon drin sind.
Seien Sie vorbereitet: Tragen Sie
stabile Stiefel und nehmen Sie reichlich Wasser mit.
.Der ausgedehnte Park bietet spektakuläre und raue
Landschaften, alte geologische Formationen, eine Vielfalt von Trockenland-Ökosystemen
und eine Reihe von Freizeit-Erlebnissen.
Wenn Sie eine der Wanderungen im Park
unternehmen wollen, seien Sie bitte sehr vorsichtig—die Schluchten
können extrem gefährlich sein. Viele von ihnen sind nur für gut
trainierte Wanderer empfehlenswert und Sie müssen einen Ranger
informieren, bevor Sie auf eine der längeren Wanderungen gehen.
Circular
Pool
Es ist ein loser, steiler Abstieg, dann eine leichte Wanderung zu den
versteckten Gärten von Circular Pool. (800 m hin und zurück.) Es
ist ein schwieriger Weg, rechnen Sie also mindestens2 Stunden
hin und zurück.
Dales
Gorge
Ein 4-Kilometer Weg (hin und zurück) verläuft im Grund der
Schlucht. Rechnen Sie 3 Stunden hin und zurück.
Gorge
Rim Walk and Circular Pool Lookout
Ein 1.2-Kilometer (Hin-und Rück) Weg verläuft am Rand der
Dales Gorge.
Fortescue
Falls
Durch die wechselnde Vegetation der eisenreichen Wände der Schlucht
laufen Sie zum einzigen permanenten Wasserfall des Parks. (800 Meter, 2
Stunden hin und zurück).
Hancock
Gorge
Reise zum "Zentrum der Erde" durch die steile enge Schlucht
nach unten. Befühlen Sie die blank polierten Felsen auf dem Weg herunter
zu Kermit's Pool. (1.5 Kilometer, 3 Stunden hin und zurück).
Kalamina
Gorge
Es gibt einen 30-Minuten (Hin-und Rück) Weg zum schattigen
Pool. Alternativ wandern Sie in der Schlucht entlang eines Flusses und
kleinen Teichen. (3 Stunden hin und zurück).
Mt
Bruce
Spektakuläre Ausblicke vom Gipfel von Westaustraliens zweithöchstem
Berg, der von den Aboriginals Bunurrunha genannt wird. Es gibt drei
Wanderungen unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit.
Zu Marandoo View sind es 500 Meter, 30 Minuten hin und
zurück.
Der Honey Hakea Track ist 4.6 Kilometer lang, mindestens 3
Stunden hin und zurück.
Der Weg zum Gipfel des Mt Bruce Summit ist 9 Kilometers lang, mindestens
6 Stunden hin und zurück.
Diese Wanderung ist nur für trainierte und
erfahrene Wanderer geeignet.
Joffre
Gorge
Ein kurzer Weg vom Parkplatz führt zum Aussichtspunkt über die
Wasserfälle, die üblicherweise trocken sind und zu dem Pool unterhalb
von ihnen. (100 Meter, 10 Minuten hin und zurück). Folgen Sie der
markierten Route in den Grund der Schlucht zum ersten Pool unterhalb des
Wasserfalls. (3 Kilometer, 3 Stunden hin und zurück).
Red
Gorge
Zugang zu dieser Schlucht über Knox, Joffre oder Hancock Gorges.
Ranger müssen vorab informiert werden.
Weano
Gorge
Ein Wanderweg führt Sie den steilen Abstieg in dieWeano Gorge herab
und durch den Grund der Schlucht zum Handrail Pool (300 m hin und
zurück).
Bitte informieren Sie die Ranger, wenn Sie von
hier aus weiter wandern wollen.