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 Die Kimberleys liegen im Norden des Staates Western Australia.

Kimberleys Karte

updated 02/04/04 16:44:12 +0100

Karte: Hema map "The Kimberley" (ISBN 1-865001-05-8)

Rau und isoliert im wahrsten Sinne des Wortes, ist diese wunderschöne Landschaft ein Kontrast von goldenen Spinifex-Ebenen, dramatisch ansteigenden Bergketten, ruhigen Wasserlöchern und riesigen Schluchten, die von Australiens rauesten und spektakulärsten Küstenstreifen umgeben sind.

Die größten Orte der Region sind Broome, Derby, Fitzroy Crossing, Halls Creek, Kununurra und Wyndham.

Entfernungen (km): Kimberley Ansichten
Broome
219 Derby  
392 257 Fitzroy Crossing
679 544 287 Halls Creek  
1035 900 643 356 Kununurra
1050 915 658 358 105 Wyndham
Eine kleine Auswahl der unzähligen Sehenswürdigkeiten:
Broome Cape Leveque Geikie Gorge N.P. Gibb River Road Westteil
Gibb River Road Mittelteil Gibb River Road Ostteil Kununurra Purnululu N.P.

 

Broome 

(Tourist Bureau Tel. 08-9192 2222, Nationalparkverwaltung West Kimberleys Tel. 08-9192 1036)

Cable Beach

Dieser 22 Kilometer lange, weiße Strand mit türkisfarbenem Wasser ist ein beliebter Ort, um den Untergang der Sonne über dem Indischen Ozean zu beobachten.

Er ist auch beliebt zum Schwimmen ( Achtung: Seewespen-bzw. Würfelquallen von Oktober bis Mai).

  • am Cable Beach: Staircase to the Moon (Treppe zum Mond)

wird verursacht durch den Vollmond, der bei extrem niedrigem Wasserstand in den freiliegenden Schlickflächen reflektiert wird und dadurch die schöne optische Täuschung einer Treppe kreiert. Daten und Zeiten können in der Touristeninformation erfragt werden.

Gantheaume Point

Sechs Kilometer südlich von Broome ist dieser Bereich von roten Felsenklippen, die einen starken Kontrast zum azurblauen Indischen Ozean bilden. Angeblich sollen hier bei extrem niedrigen Wasserstand Dinosaurier- Fußspuren zu sehen sein!

 

Malcolm Douglas Broome Crocodile Park

Dieser in der Nähe des Cable Beach gelegene Wildlife Park beherbergt mehr als 270 Krokodile, nicht nur aus Australien.

 Die täglichen Fütterungstouren sind unterhaltsam, aber man kann auch vieles über das Verhalten der Krokodile lernen.

 

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Cape Leveque

Etwas mehr als 200km nördlich von Broome, 3 - 4 Stunden Fahrt auf einer sandigen Piste, und Ihr seid an einem der wenigen Orte, wo man die Sonne über dem Wasser auf- und untergehen sehen kann.

Es gibt dort wundervolle Sandsteinklippen, interessante Felsformationen, Sanddünen und tolle Strände.

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Geikie Gorge Nationalpark

Die beeindruckende Geikie Gorge liegt etwa 18km nordöstlich von Fitzroy Crossing. Die 14km lange Schlucht wird durch den Fitzroy River geformt, der sich in ein altes Kalksandsteinriff gegraben hat, und dadurch Wände bis zu 30m Höhe hinterlassen hat. Die Schlucht führt permanent Wasser und ist der Lebensraum für Sägefische, Rochen, Süßwasserkrokodile und einer vielfältigen Vogelwelt.

Der Park ist von April bis November geöffnet und kann mit geführten Bootstouren erkundet werden. Informationen gibt es in der Touristeninformation von Fitzroy Crossing.

Camping ist im Park verboten. 

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Gibb River Road, Westteil
Die Gibb River Road wurde ursprünglich für Rindfleischtransporte per Road Train (riesige Lastwagen mit einer Gespannlänge über 50m) gebaut. Sie verläuft über etwa 665km von Derby bis zur Kreuzung mit dem Great Northern Highway zwischen Wyndham und Kununurra. Die beste Reisezeit ist zwischen April und November, wenn die Wasserstände der Flüsse gefallen sind und bevor die Regenzeit (Wet Season) beginnt. Der Straßenbelag variiert von Teer zu natürlichem, steinigen Grund mit Bulldust-Strecken ( puderiger Staub). Der steinige Ostteil ist besonders schlecht für die Reifen. Ein Geländewagen ist empfehlenswert, so wie auch die Mitnahme von Reservereifen, reichlich Treibstoff, Wasser und Lebensmittel. Lennard River Gorge

Diese Schlucht kann nur per Geländewagen erreicht werden. Sie ist ca. 5km lang und ein Wasserfall nördlich des Eingangs speist einen natürlichen Swimming Pool.

Bell Gorge

Dies ist vielleicht die spektakulärste Schlucht mit Wasserfall in den Kimberleys. Um sie zu erreichen, braucht man einen Geländewagen und muss dann etwa 20min zu Fuß zu den Bell Creek Falls gehen, die  sich in ein großes Swimming Pool ergießen.

Am Ende des Four-Wheel Tracks gibt es Bush Camps mit Toiletten, während in Silent Grove ein gut ausgestatteter Campingplatz mit Toilletten, Duschen und schattigen Stellplätzen vorhanden ist.

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Gibb River Road, Mittelteil
Galvans Gorge

Diese kleine, hufeisenförmige Schlucht hat einen Wasserfall, der sich aus 20m Höhe in einen runden Pool ergießt. Sie ist die am leichtesten zugängliche Schlucht an der Gibb River Road.

Manning Gorge/Mt Barnett Roadhouse

Manning Gorge ist ein wunderbarer Platz zum Schwimmen und angeln, etwas nördlich des Mt Barnett Roadhouse. Ein zwei Kilometer langer Marsch vom Bush Camp, mit Wasser und Toiletten, führt zu einem malerischen Wasserfall. Am Roadhouse kann man seine Vorräte aufstocken, auftanken und Reifen reparieren lassen.

Adcock Gorge

Für Touristen nicht mehr zugänglich (Stand 2002)

Barnett River Gorge

Nur einige Kilometer abseits der Gibb River Road befindet sich die Barnett River Gorge, zugänglich über einen sehr rauen Track.

Wir selbst gehören allerdings zum Club derer, die diese Schlucht (noch) nicht gefunden haben, denn es gibt keine Ausschilderung und der Weg gabelt sich hier und da, um dem Besucher die Erkundung dieser Sehenswürdigkeit zu erschweren. Viel Spaß und Glück beim Suchen!

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Gibb River Road, Ostteil
  • Durack River Station (Jack's Waterhole)

Einige hundert Meter abseits der Gibb River Road liegt Jack's Waterhole am Durack River, wo man gegen geringe Gebühr schwimmen, angeln und campen kann. Es gibt Toiletten und heisse Duschen. Feuerholz kann vor Ort gesammelt werden.

Tipp: wer Wert auf eine heiße Dusche legt, sollte dies für den späten Nachmittag oder frühen Abend einplanen, wenn das Duschwasser im Tank über einem Feuer erhitzt wurde. Morgens sind die Duschen eher kühl, oder, wie empfindliche Gemüter sagen würden, kalt.

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Kununurra 

(Tourist Bureau Tel. 08-9168 1177, Nationalparkverwaltung Kimberleys Tel. 08-9168 4200)

Kununurra ist umgeben von Flüssen, Überschwemmungsgebieten und spektakulären, rauen Bergen.

Die Stadt breitet sich entlang des Ord River aus und in den Morgenstunden liegt sie im Schatten des mysteriösen Hidden Valley. Sie hat eine ganze Auswahl an örtlichen Sehenswürdigkeiten, Dienstleistungen und Souvenirläden.

Argyle Diamonds

Die Argyle Diamond Mine ist die größte der Welt, südlich von Kununurra gelegen. Hier werden u.a. die einmaligen rosa Diamanten gefördert, die man auch in Juwelierläden in der Stadt bewundern kann.

 

Kelly's Knob

2.4km vom Stadtzentrum entfernt kann man von diesem Aussichtspunkt aus einen Panorama-Blick über Kununurra und das Ord River Bewässerungsgebiet genießen. Zufahrt über Speargrass Road.

Zebra Rock Gallery

Von der Packsaddle Plains Road aus gelangt man in einen großen Gartenbereich, wo die einzigartigen Zebra-Steine bearbeitet, poliert und für den Verkauf ausgestellt werden. 

Tipp: Ein besonderes Souvenir, Zebra-Steine wurden bisher ausschließlich in dieser Gegend gefunden!

Mirima (Hidden Valley) National Park

Dieser Nationalpark grenzt direkt an die Stadt. Er wird oftmals als die "Mini Bungle Bungles" beschrieben und ist eine Ansammlung von alten Sandsteinhügeln und Felsformationen.

Wenn man den gut markierten Wanderwegen folgt, hat man wunderschöne Ausblicke über die Stadt und den Park selbst.

City of Ruins

Wer Richtung Osten aus der Stadt herausfährt, sieht den Wegweiser, der auf diese bemerkenswerten Sandsteinformationen hinweist. Sie erinnern in ihrer Form an eine alte verfallene Stadt.

Tipp: Der Track, der durch diese Formationen hindurch führt, ist tief sandig. Daher ist das Befahren nur mit einem Geländewagen möglich. Die Gesteinsformationen liegen aber bis nah an den Highway heran, sind also auch zu Fuß leicht zu erreichen.

 

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Purnululu Nationalpark (Bungle Bungle)
Dieser 3000qkm Park mit seinen Bienenkorbförmigen Felsen ist eines von Australiens größten Naturwundern und von außergewöhnlicher Schönheit.

Den südlichen Bereich des Parks besucht man am besten in den Morgenstunden, während der

 nördliche Bereich am Nachmittag am schönsten ist.

Auf die einzelnen Sehenswürdigkeiten möchte ich hier nicht näher eingehen, aktuelle Informationen und Empfehlungen besorgt man sich am besten im Ranger Office im Park selbst. 

Der Grund hierfür ist, dass der Zugang zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten stark von den Auswirkungen der vorangegangenen Regenzeit abhängt.

Es gibt zwei sehr schöne Bush Camps mit schattigen Stellplätzen, einfachen Toiletten, Wasser (nicht zum Trinken empfohlen!) und Feuerstellen. Duschen sind nicht vorhanden. 

Die Zufahrt zum Park ist nur mit Geländewagen erlaubt, der Track ist sehr rau. Um den  Track zu schonen, sollte der Four-Wheel Drive zugeschaltet werden und zur eigenen Sicherheit das Abblendlicht eingeschaltet werden.

Für die 53km bis zum Park sollte man zwei bis drei Stunden einkalkulieren. An der Parkeinfahrt ist ein Informationsstand und dort ist auch eine Gebühr zu entrichten, die die Nutzung aller Einrichtungen, inkl. bis zu sieben Nächten Camping beinhaltet.

Der Park ist normalerweise von Januar bis einschließlich März geschlossen, bei schlechten Wetterbedingungen auch länger.

Tipp: letzte Tankmöglichkeiten sind in Turkey Creek (extrem teuer!) oder sonst Kununurra oder Halls Creek.

Für den Besuch des Parks sollte aufgrund der vielen Sehenswürdigkeiten mindestens eine Übernachtung mit eingeplant werden. Ausreichend Trinkwasser mitnehmen!

Beim Herausfahren aus dem Park während der Nachmittagsstunden kann die Sonne ganz erheblich die Sicht, und damit die Sicherheit, beeinträchtigen. Ausfahrt am besten für den Vormittag einplanen.

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